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IM HOCHGEBIRGE UNTERWEGS

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Liebe Besucher,

hier gibt es interessante Informationen zum Thema Bergsteigen. Hinweise auf weitere Internetseiten dazu nehme ich gerne entgegen. Schickt mir einfach euren Vorschlag via  Mail. Ich schaue mir bei Gelegenheit die Seite an, und nehme sie dann in meine unten stehende Liste auf, wenn sie in etwa meinen Vorstellungen entspricht. Wichtigstes Kriterium dabei ist das Angebot an aktuellen und nützlichen Infos für die Hochtourenplanung. Geographischer Schwerpunkt von Hochtouren.de ist der Alpenraum. Ich freue mich auf Eure Hinweise und Anregungen.

Außerdem wünsche ich Euch viel Spass und Erfolg bei Euren Unternehmungen !

Bluemlisalphorn

Wann wird beim Bergsteigen von einer Hochtour gesprochen ? - Zunächst sagt uns ja schon das Wort selbst, dass es bei dieser Sache irgendwie "hoch" hinaus geht. Aber die Meereshöhe allein macht noch keine Hochtour aus ...

Es folgen zunächst einige überlegungen zur Schwierigkeitsbewertung von Bergtouren allgemein. Die Tourenplanung beginnt ja meist zu Hause mit einem Buch oder einem Gebietsführer. Häufig wird man aber auch durch Erzählungen im Freundes- und Bekanntenkreis auf eine bestimmte Tour aufmerksam.
Verschiedene Komponenten machen im Zusammenspiel den Charakter einer Bergtour aus :

  • Klettertechnische Schwierigkeiten (schwierigste Stellen, Angaben meist nach UIAA-Skala)
  • Festigkeit bzw. Brüchigkeit der Felsen
  • Ausgesetztheit
  • Länge der Tour (Höhenunterschied, Wegstrecke, Gesamtzeit)
  • Steilheit des Geländes
  • übersichtlichkeit des Geländes (Wegfindung), Markierung der Route (Steinmänner, Farbmarkierungen)
  • Grad der Absicherung (Haken, Sicherungsstangen, Fixseile, Abseilstellen)
  • Häufigkeit von Begehungen (mögliche Wartezeiten durch Stau oder Gegenverkehr)
  • Passagen mit Steinschlag- oder Eisschlaggefahr
  • Meereshöhe der Tour und des angestrebten Gipfels
  • Wettersituation (Temperatur, Wind, Schneeverhältnisse, Nässe, Vereisung der Felsen)

Eine Tour bekommt in der gängigen Literatur jeweils eine Gesamtbewertung, die die "technische Gesamt-schwierigkeit" nach der erweiterten Welzenbach-Skala angibt :


deutsch :

  • leicht (L)
  • wenig schwierig (WS)
  • ziemlich schwierig (ZS)
  • schwierig (S)
  • sehr schwierig (SS)
  • extrem schwierig (ES)


französisch :

  • facile (F)
  • peu difficile (PD)
  • assez difficile (AC)
  • difficile (D)
  • très difficile (TD)
  • extrème difficile (ET)

Die Bewertung wird für eine noch präzisere Angabe oft noch mit einem - oder + ergänzt. Es werden dabei immer normale, d.h. gute Verhältnisse vorausgesetzt ! Der überwiegende Teil der Hobbybergsteiger ist in den Schwierig-keitsgraden "leicht" bis "ziemlich schwierig" unterwegs. Alle grossen Alpenberge haben mindestens 1 Aufstiegsroute, die den Grad "ZS+" nicht übersteigt. Eine genauere Definition der Schwierigkeitsgrade für Hochtouren findet sich u.a. auf der Internetseite des Schweizer Alpenclubs SAC.

Piz Bernina

Zu den genannten objektiven Kriterien kommen die persönlichen Voraussetzungen des Bergsteigers und dessen Seilpartners dazu :

  • vorhandene Erfahrungen
  • körperliche und seelische Verfassung
  • Gewicht des Rucksacks
  • Qualität der Ausrüstung und Verpflegung
  • Grad der Höhenanpassung
  • individuelle Bedeutung des gesteckten Ziels

Für die Entscheidung, ob eine Tour letztlich angegangen wird, spielen aktuelle Erlebnisberichte eine wesentliche Rolle. Diese Erzählungen beinhalten aber immer subjektive Eindrücke und Bewertungen. Und sehr oft wissen wir über den Erzähler nichts oder nur sehr wenig (!)  Es ist immer interessant, die verschiedenen Schilderungen eines Vorgangs zu hören, den eigentlich alle Beteiligten zum selben Zeitpunkt und unter gleichen Bedingungen erlebt haben. Die körperliche aber auch die mentale Verfassung eines Bergsteigers können sich im Laufe einer Tour verändern ...

Piz Scerscen

Am Schluss dieser Einführung noch eine Testfrage :  Wieviele Gipfel mit mehr als 4000 Metern Höhe sind auf den Fotos dieser Seite zu sehen ? ...  Smilie2

O.k., stimmt, eigentlich kann man es gar nicht allgemein gültig sagen, denn die Experten streiten sich bei der Frage, wieviele 4000er es insgesamt in den Alpen gibt. Die Zählungen reichen von 53 bis 180. Schon der Blick auf das obere Bild verdeutlicht die Schwierigkeit : Welche Erhebung kann als eigenständiger Gipfel angesehen werden ? - Ohne Witz, aber für Geographen ist das mitunter ein Problem. - Aber gut, Schluss damit !  Die  Testfrage  lautet nun :

Wie heißen die Gipfel, die auf den Fotos dieser Startseite zu sehen sind ?

Anmerkung : Das Fragespiel ist mit Javascript geschrieben, was in vielen Webbrowsern aus Sicherheitsgründen deaktiviert ist (z.B. Internet Explorer). In diesem Fall wird man direkt zur Startseite weitergeleitet. Für die Beantwortung der Testfragen muss dann zuerst die entsprechende Einstellung im Webbrowser geändert werden.

Auf die folgenden Seiten möchte ich hier verweisen :

bergtour.ch
bergfieber.de
bergsteigen.at
romankoch.ch

4000plus.ch
expeditionsbergsteigen.com
thehighrisepages.de
mountainwilderness.ch

gipfelsammler.de
peakware.com
gletscherarchiv.de
bielefeldt.de

alpinisten.info
steinmandl.de
kberghold.de
 

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